Ob es tatsächlich noch Rollen in Unternehmen gibt, die eine Person auf Dauer alleine, auf sich selbst gestellt und unabhängig von anderen bewältigen kann?
Mag sein, das ist aber sicher nicht die Regel!

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Insbesondere in Management-Teams sind die Teammitglieder meist auf einander angewiesen, um individuell erfolgreich sein zu können. Dies wird meist durch das Zielvereinbarungs-, Beurteilungs- und Bezahlungssystem keineswegs unterstützt.

Im Gegenteil: die Ziele und Beurteilungskriterien sind sogar oft konfliktär mit denen der Kollegen. Kommt hinzu, dass es Management-Gurus gibt, die behaupten, dass Management-Teams überhaupt keine Teams sein können und zu sein brauchen; sie sprechen gar von der Team-Lüge.

Unsere Erfahrung und die Anzahl an Management-Team-Workshops, die wir bisher durchführen durften, lehrt uns etwas anderes: Nicht nur der Bedarf an strategischer und persönlicher Abstimmung ist in den Teams sehr hoch, sondern auch das Bedürfnis.

Teambildung muss aus unserer Sicht daher immer auf zwei Ebenen stattfinden. Da ist die Notwendigkeit, die gemeinsamen Ziele und Strategien zu definieren und sich in den jeweils funktionalen Zielen, Strategien und Prozessen zu vernetzen. Und da ist das persönliche Kennenlernen und Verstehen.

Die Mitglieder müssen sich nicht „lieben“, man sollte aber die unterschiedlichen Persönlichkeiten in ihren unterschiedlichen Stärken erkennen, respektieren und nützen. Das verstehen wir unter Synergien und Teambildung.